Was macht ein Rad zu einem E-Bike Klapprad? Vom Faltmechanismus abgesehen ist es der Motor. Das schließt den Akku ein, denn dieser hält den Motor am Laufen. Die Qualität des wiederaufladbaren Energiespeichers spielt für die Reichweite des Elektrorads eine ebenso große Rolle wie für die Verlässlichkeit und Lebensdauer des Akkus selbst. Viele auf dem Markt befindliche Produkte sind den hohen Ansprüchen des Betriebs eines E-Bike Klapprad nur bedingt gewachsen. Sie entladen schnell und brauchen oft lange, um wieder voll einsatzfähig zu sein. Außerdem verursacht vor allem bei alten Modellen der Memory-Effekt Probleme.

Akkus sind überall: in der Uhr, der Fernbedienung, einer Taschenlampe und im E-Bike Klapprad. Auch wenn Größe und Leistung variieren, funktionieren alle nach dem gleichen Prinzip: Beim Anschließen an das Stromnetz wird der Ladevorgang angestoßen. Während diesem wandern Elektronen vom Pluspol rüber zum Minuspol, was eine Spannung erzeugt. Wird nun ein Gerät an den Akku angeschlossen und aktiviert, wie zum Beispiel ein Motor, wandern die Elektronen zurück zum Pluspol. Das ist es, was man „der Strom fließt“ nennt. Dies geschieht solange, bis kein Ladungsunterschied mehr besteht und die Spannung absinkt.

Achtung Memory-Effekt!

Der Memory-Effekt tritt dann ein, wenn ein Akku oft nur zum Teil entladen wird. Er „merkt“ sich den Bedarf und speichert künftig nur noch bis zu diesem Punkt Energie. Das bedeutet, dass ein Akku in diesem Fall nur noch teilweise aufgeladen wird. Dadurch verringert sich auch die Strecke, die mit dem E-Bike Klapprad gefahren werden kann. Im schlimmsten Fall lädt der Akku irgendwann nur noch so minimal, dass er ausgewechselt werden muss. Durch die Verwendung neuer Materialien und Herstellungsverfahren wurde dieser Effekt bei den Akkus der neuen Generation jedoch weitestgehend beseitigt. Bis zu einem gewissen Grad wurde er sogar umgekehrt. So müssen moderne Akkus nicht mehr vollständig entladen werden. Im Gegenteil: Durch Teilentladungen kann sich die Lebensdauer sogar verlängern. Bei Pedelecs bzw. einem E-Bike Klapprad ist sogar eine Steigerung um das Doppelte möglich. Aus diesem Grund werden für die Movena AFH20 Elektroklappräder ausschließlich moderne 15 AH Lithium-Ionen Hochleistungsakkus verwendet. Diese auch Extended-Akku genannten Energiespeicher sind frei vom Memory-Effekt und besitzen darüber hinaus eine deutlich höhere Kapazität als die gängigen Varianten.

Auch die Gegenbenheiten der Strecke entscheiden über die Reichweite des Akkus

Auch die Gegenbenheiten der Strecke entscheiden über die Reichweite des Akkus

So weit einen der Hochleistungsakku trägt

Mehr Kapazität bedeutet auch mehr Reichweite. So kann der Besitzer eines Movena AFH20 E-Bike Klapprad bei guten Bedingungen bis zu 150 Km zurücklegen. Abhängig ist die genaue Reichweite jedoch von ein paar Faktoren. Zum Beispiel, welchen Unterstützungsgrad der Fahrer bei seinen Touren wählt. Zwar muss immer aktiv in die Pedale getreten werden, damit der Motor sich überhaupt einschaltet, doch gibt es diese Variante für sportliche ebenso wie für gemütliche Fahrer. So können auch Flachlandstrecken mit eingeschaltetem Motor befahren werden, was für den Fahrer sehr bequem, jedoch für den Akku äußerst „kräftezehrend“ ist. Ebenfalls Einfluss auf die zurückgelegten Kilometer hat das Wetter und die Beschaffenheit der Route. So kommt man mit seinem E-Bike Klapprad auf dem platten Land ohne Wind erfahrungsgemäß viel weiter als in bergigen Regionen und beim Fahren mit Gegenwind. Je Anstrengender die Strecke, desto häufiger wird die Tretkraftunterstützung in Anspruch genommen, woraufhin der Akku den Motor mit Energie versorgen muss.

Was ist wichtig in Sachen Akku?

Wer also über den Kauf eines E-Bike Klapprad nachdenkt, sollte sich im Vorfeld gut über den zugehörigen Akku informieren. Denn hohe Reichweiten bringen wenig, wenn die Energieversorgung durch den Memory-Effekt bereits nach kurzer Zeit abnimmt. Auch ist es sparen am falschen Ende, wenn man sich für ein Rad mit einem vergleichsweise kostengünstigen Akku entscheidet – der jedoch bereits nach kurzer Zeit aufgrund von zu geringer Leistung ausgetauscht werden muss. Auch Themen wie die Ladedauer und der Wartungsbedarf sollten genauer betrachtet werden. Gerade die Ladedauer kann einem den Spaß am elektrischen Radfahren trüben, besonders wenn man gerne mal spontan losfährt, auf das Rad angewiesen ist oder eine Radtour über mehrere Tage plant. Benötigt der Akku lange um sich zu beladen, muss die Zeit, in der er am Netz hängt, genau getaktet oder ein Ersatzakku mitgeführt werden. Mit dem im Movena E-Bike Klapprad verbauten Hochleistungsakku braucht der Fahrer sich über diese Frage keine großen Gedanken machen, denn eine vollständige Beladung dauert im Schnitt 6 Stunden. Aber auch nur teilbeladen kann der Akku vom Netz genommen werden und ist Einsatzbereit.

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